Grafenwöhr Griffins - Exzellenz durch Teamwork

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Superbowl 2012 - Giants vs Patriots

Der 5. Februar 2012 ist für jeden Fan des American Football der Feiertag schlechthin. Denn an diesem Sonntag treffen die zwei stärksten Teams der NFL  im Superbowl aufeinander.

Was in den USA während der Halbzeitpause regelmäßig das  Wassernetz zusammenbrechen lässt, erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit.

Die Grafenwöhr Griffins, der Football-Verein aus der Oberpfalz läd alle Interessenten ein, das Ereignis zusammen mit dem Team in Yannis Bar (http://www.yannis-bar.de) in Grafenwöhr zu verfolgen. Auch Neulinge auf dem Gebiet des American Football sind erwünscht, da bei soviel Fachpersonal bei jeder Unklarheit im Regelwerk ausgeholfen werden kann.

Beginn ist um 22.00 Uhr. Für ein erstklassiges visuelles Erlebnis wird ein Beamer und für das leibliche Wohl Yannis Küchencrew sorgen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.  

Aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist jedoch eine Anmeldung ratsam. Diese kann sowohl unter info@grafenwoehr-griffins.de oder 0173/6875400 erfolgen. Oder ihr schreibt einfach unserer Facebook-Präsenz. 

Griffin holt Bronze bei Weltmeisterschaft

Die oberpfälzer Footballer aus Grafenwöhr bauen ihr Fundament auf die Athletik ihrer einzelnen Spieler. Unter den Griffins finden sich Leichtathleten, Fußballer, Kraftsportler, Volleyballer und Kampfsportler. Und einer der Spieler sticht daraus besonders hervor, denn er betreibt seinen Sport Ju-Jitsu auf internationaler Ebene auf höchstem Niveau und belegte bei den diesjährigen Weltmeisterschaften einen verdienten dritten Platz: Jonas Butz
Wir trafen uns mit dem O-Liner und D-Liner um mit ihm über seinen Erfolg, seine Motivation und den Sport an sich zu sprechen.


Jonas Butz 


Hallo Jonas! Erstmal noch Gratulation! Wie fühlt man sich nach so einer erfolgreichen Teilnahme an einer Weltmeisterschaft?

Also ich bin echt stolz, dass ich überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei sein durfte und dass ich dann auch noch eine Medallie geholt hab ist natürlich für mich persönlich der krönende Abschluss eines großartigen Wettkampfjahres.
Natürlich denkt man sich im Nachhinein, dass man das ein oder andere hätte besser machen können, aber ich glaube, dass muss ich niemandem sagen, der schon einmal Sport gemacht hat.

Wie groß wäre  deine Chance auf den ersten Platz gewesen?

Da ich meinen Auftaktkampf leider verloren haben konnten mir die restlichen Siege nicht mehr an die Spitze verhelfen. Somit war meine Chance auf den ersten Platz von Anfang an sehr gering. Trotzdem habe ich mich nie aufgegeben und konnte somit noch einen guten dritten Platz erreichen.

Was hat dich dazu bewegt mit Ju-Jitsu anzufangen? Und was war vor allem der Antrieb sich soweit nach vorne zu kämpfen?

Angefangen hat es damit, dass mir mein Dad (selbst auch Kampfsportler) gesagt hat, dass in der Nähe ein Ju-Jutsu Verein aufgemacht hat. Da bin ich dann schon in jungen Jahren hin. Zum Wettkampf Ju-Jutsu bin ich allerdings erst so vor 1,5 Jahren gekommen. Das war ungefähr zu der Zeit, als es auch mit den Grafenwöhr Griffins losging. Hört sich zwar komisch an, aber des harte Training bei den Griffins hat mich dann dazu motiviert, mit dem Fighting zu beginnen.
Wichtig für mich ist der Antrieb immer besser zu werden. Außerdem sollte man nie den Spaß aus den Augen verlieren und auf den respektvollen und freundlichen Umgang mit seinen Sportskameraden achten.

Du spielst ja auch bei den Griffins Football. Ist der Kampfsport da von Nutzen?

Der Kampfsport hilft mir definitiv weiter. Er hilft mir bei der körperlichen Fitness, die ich für Football brauche und außerdem ist die Technik des Tackelns beim Football, der des Ausheber beim Kampfsport sehr ähnlich. Diese Gemeinsamkeiten lassen sich natürlich in die jeweils andere Sportart übertragen.
 
Wo siehst du dich sportlich in fünf Jahren?
 
Ich hoffe einfach, dass ich meinen Sport so weiter betreiben kann wie im Moment und ich durch die Arbeit nicht all zu viele Einschränkungen hinnehmen muss. Aber ich habe natürlich auch das Ziel mit den Griffins weiter aufzusteigen und beim Ju-Jutsu würde ich natürlich auch gerne nochmals an einer WM oder EM teilnehmen.

Hand aufs Herz. Welcher Sport ist härter und welcher schmerzhafter?

Wie hart ein Sport für jemanden ist, entscheidet immer der Sportler selbst. Damit meine ich, wenn man gut in einem Sport sein will, muss man einfach alles aus sich herausholen. Das ist meist sehr hart und kostet auch viel Überwindung. Unter diesem Aspekt ist es auch egal was für einen Sport man betreibt.
Aber schmerzhafter ist meistens Football ;)

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